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Nachfrage-Prognose (Forecast)

Forecast

Der Forecast berechnet automatisch, wann welcher Kunde voraussichtlich seine nächste Bestellung aufgibt und wie viel er benötigt.

Funktionsweise

Die Prognose basiert auf den historischen Lieferintervallen des Kunden:

  1. Roestify analysiert die letzten Bestellungen pro Kunde und Variante
  2. Der Median der Lieferintervalle (Tage zwischen Bestellungen) wird berechnet
  3. Daraus ergibt sich das voraussichtliche Datum der nächsten Bestellung
info

Der Median (nicht der Durchschnitt) wird verwendet, weil er robust gegen Ausreißer ist. Eine verspätete Bestellung verfälscht die Prognose nicht.

Übersicht

Die Forecast-Seite zeigt drei Bereiche:

Aktive Forecasts

Sortiert nach Tage bis zur nächsten Röstung:

  • Countdown in Tagen
  • Kunde und Variante
  • Prognostizierte Menge (kg)
  • Überfällige Einträge werden rot markiert

Unzureichende Daten

Kunden/Varianten mit zu wenig Bestellhistorie für eine zuverlässige Prognose.

Inaktive Forecasts

Pausierte oder manuell deaktivierte Prognosen.

Manueller Override

Du kannst die automatische Prognose überschreiben:

  1. Klicke auf einen Forecast
  2. Gib einen manuellen Wert (kg) ein
  3. Der manuelle Wert hat Vorrang vor der Berechnung
  4. Lösche den manuellen Wert, um zur automatischen Berechnung zurückzukehren

Voraussetzungen

Damit ein Forecast berechnet werden kann:

  • Der Kunde muss mindestens 2 Bestellungen für die Variante haben
  • Der Kunde muss als Forecast aktiv markiert sein (Kundenstammdaten)
  • Die Bestellungen dürfen nicht älter als der Inaktivitäts-Schwellwert sein (Standard: 90 Tage)

Auswirkung auf die Produktion

Aktive Forecasts fließen in den Röstbedarf ein:

Röstbedarf = Mindestbestand + Offene Bestellungen + Forecast

Das Dashboard und die Produktionsplanung berücksichtigen den Forecast bei der Empfehlung, was als nächstes geröstet werden sollte.